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    Leinenpflicht Paragraph: Was sagt das Gesetz wirklich?

    30.08.2025 49 mal gelesen 2 Kommentare
    • Die Leinenpflicht ist in Deutschland Ländersache und daher regional unterschiedlich geregelt.
    • In vielen Bundesländern müssen Hunde in bestimmten öffentlichen Bereichen wie Parks, Straßen und Wäldern angeleint werden.
    • Die Nichtbeachtung der Leinenpflicht kann zu Bußgeldern und weiteren Konsequenzen führen.

    Gesetzliche Grundlagen der Leinenpflicht: Gibt es einen einheitlichen Paragraphen?

    Gesetzliche Grundlagen der Leinenpflicht: Gibt es einen einheitlichen Paragraphen?

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    Wer auf der Suche nach einem klaren, bundesweit gültigen Paragraphen zur Leinenpflicht ist, wird schnell feststellen: So einen gibt es in Deutschland schlichtweg nicht. Das deutsche Recht kennt keinen zentralen Leinenpflicht-Paragraphen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) oder im Tierschutzgesetz, der für alle Bundesländer gleichermaßen gilt. Stattdessen ist die Leinenpflicht ein klassisches Beispiel für sogenannte länder- und gemeindespezifische Regelungen. Das bedeutet, dass die rechtlichen Vorgaben zur Anleinpflicht in verschiedenen Gesetzen, Verordnungen und Satzungen auf unterschiedlichen Ebenen zu finden sind.

    Die juristische Grundlage ergibt sich in der Praxis aus einem Zusammenspiel mehrerer Rechtsbereiche:

    • Landeshundegesetze der einzelnen Bundesländer, die oft eigene Paragraphen zur Leinenpflicht enthalten, jedoch in Wortlaut und Anwendungsbereich stark variieren.
    • Kommunale Satzungen und Verordnungen, die häufig sehr konkret regeln, wann und wo Hunde angeleint werden müssen – etwa auf öffentlichen Plätzen, in Parks oder in der Nähe von Kinderspielplätzen.
    • Jagd- und Naturschutzgesetze, die in bestimmten Gebieten (z.B. während der Brut- und Setzzeit) besondere Anleinpflichten vorschreiben.

    Ein einheitlicher Leinenpflicht-Paragraph existiert also nicht – vielmehr ist die Leinenpflicht ein rechtlicher Flickenteppich, der Hundebesitzer dazu verpflichtet, sich jeweils vor Ort über die geltenden Vorschriften zu informieren. Wer sich auf einen bestimmten Paragraphen berufen möchte, muss daher immer das entsprechende Landesgesetz oder die kommunale Verordnung heranziehen. Ein Blick in die lokalen Rechtsquellen ist also unerlässlich, denn nur dort steht, was wirklich gilt.

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    Leinenpflicht im Jagd- und Naturschutzgesetz: Wichtige rechtliche Bestimmungen

    Leinenpflicht im Jagd- und Naturschutzgesetz: Wichtige rechtliche Bestimmungen

    Im Kontext von Jagd- und Naturschutzgesetzen taucht die Leinenpflicht als besonders scharfes Schwert auf. Die rechtlichen Bestimmungen finden sich nicht in einem zentralen Paragraphen, sondern sind in verschiedenen Gesetzen und Verordnungen verankert, die sich gezielt auf den Schutz von Wildtieren und deren Lebensräumen beziehen.

    • Jagdgesetzgebung: Nach den Landesjagdgesetzen – etwa § 23 Bundesjagdgesetz (BJagdG) – ist es untersagt, Hunde unbeaufsichtigt in Jagdrevieren laufen zu lassen. Schon das Stöbern oder Nachstellen von Wild durch Hunde kann als Ordnungswidrigkeit oder sogar als Straftat gewertet werden. Jägern wird im Extremfall das Recht eingeräumt, wildernde Hunde abzuschießen, sofern diese das Wild gefährden.
    • Naturschutzrecht: Die Naturschutzgesetze der Länder, beispielsweise das Bundesnaturschutzgesetz (§ 39 Abs. 1 BNatSchG), stellen den Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen in den Mittelpunkt. Während der sogenannten Brut- und Setzzeit – meist von März bis Juli – gilt in vielen Schutzgebieten eine strikte Anleinpflicht. Verstöße können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen.
    • Besondere Schutzgebiete: In Naturschutzgebieten, Nationalparks oder Biosphärenreservaten sind Hunde fast immer anzuleinen. Die genauen Vorschriften hängen vom jeweiligen Schutzzweck und der lokalen Verordnung ab. In manchen Gebieten herrscht sogar ein generelles Hundeverbot.

    Ein spannender Punkt: Die Behörden sind verpflichtet, die jeweiligen Schutzinteressen gegen das Interesse am Freilauf des Hundes abzuwägen. Im Zweifel geht der Schutz der Wildtiere jedoch immer vor. Wer also glaubt, sein Hund könne im Wald oder auf der Wiese frei laufen, irrt oft gewaltig – und riskiert mehr als nur ein Knöllchen.

    Pro- und Contra-Argumente zur gesetzlichen Leinenpflicht für Hunde

    Pro Leinenpflicht Contra Leinenpflicht
    Schützt Wildtiere, insbesondere während der Brut- und Setzzeit Bewegungsfreiheit des Hundes wird eingeschränkt
    Verhindert Gefährdung anderer Menschen, z. B. Kinder oder Senioren Schränkt soziale Interaktion von Hunden ein
    Rechtssicherheit durch klare Regeln in Städten, Parks und Schutzgebieten Regelungen sind kompliziert, da sie lokal unterschiedlich sind
    Schutz vor Unfällen und zivil- oder strafrechtlichen Konsequenzen für Halter Hunde können unter ständiger Leinenführung Stress entwickeln
    Berücksichtigung des Natur- und Tierschutzes Für ausgebildete und gut erzogene Hunde oft unnötig restriktiv
    Ordnungswidrigkeiten und mögliche Bußgelder werden vermieden Kaum bundesweit einheitliche Regelung, daher Unsicherheit für Halter

    Brut- und Setzzeit: Gesetzliche Anleinpflicht und relevante Paragraphen

    Brut- und Setzzeit: Gesetzliche Anleinpflicht und relevante Paragraphen

    In der sogenannten Brut- und Setzzeit – das ist die Zeit, in der Wildtiere ihre Jungen aufziehen – gelten für Hundehalter besonders strenge Regeln. Der Gesetzgeber sieht in dieser Phase einen erhöhten Schutzbedarf für Bodenbrüter, Rehkitze und andere Jungtiere vor. Deshalb werden in vielen Regionen spezielle Paragraphen aktiviert, die eine durchgehende Anleinpflicht vorschreiben.

    • Bundesnaturschutzgesetz (§ 39 Abs. 1 BNatSchG): Dieses Gesetz untersagt es, während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderzeiten wildlebende Tiere zu stören. Daraus leiten die Länder und Kommunen konkrete Anleinpflichten ab.
    • Landesjagdgesetze: Viele Bundesländer – zum Beispiel Niedersachsen (§ 33 NJagdG) oder Schleswig-Holstein (§ 17 LJG SH) – schreiben explizit vor, dass Hunde in Feld und Flur während der Brut- und Setzzeit angeleint werden müssen. Die genauen Zeiträume variieren, meist beginnt die Pflicht im März und endet im Juli.
    • Kommunale Verordnungen: Manche Städte und Gemeinden gehen noch weiter und erweitern die Anleinpflicht auf zusätzliche Flächen oder verlängern die Fristen. Hier lohnt sich immer ein Blick in die lokale Satzung.

    Wichtig: Die Einhaltung dieser Vorschriften wird vielerorts kontrolliert, zum Teil sogar mit Schwerpunktaktionen. Wer gegen die Anleinpflicht während der Brut- und Setzzeit verstößt, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen – und riskiert, dass sein Hund Wildtiere gefährdet.

    Beispiele aus der Praxis: Regelungen in verschiedenen Bundesländern

    Beispiele aus der Praxis: Regelungen in verschiedenen Bundesländern

    Die Praxis zeigt, wie unterschiedlich die Leinenpflicht tatsächlich gehandhabt wird. Ein Blick auf konkrete Regelungen macht die Vielfalt deutlich:

    • Hamburg: In Hamburg besteht eine generelle Anleinpflicht im öffentlichen Raum. Hunde dürfen nur auf ausgewiesenen Freilaufflächen ohne Leine laufen. Besonders streng: In Mehrfamilienhäusern und auf Zuwegen zu Wohnungen gilt ebenfalls Leinenzwang.
    • Sachsen-Anhalt: Hier gibt es keine landesweit einheitliche Leinenpflicht, aber in vielen Städten und Gemeinden greifen individuelle Verordnungen. In Magdeburg etwa müssen Hunde in Grünanlagen und auf Straßen grundsätzlich angeleint sein.
    • Rheinland-Pfalz: Das Landesgesetz schreibt für bestimmte Rassen eine dauerhafte Anleinpflicht im öffentlichen Raum vor. In Mainz gilt zudem eine Leinenpflicht auf Märkten, in Fußgängerzonen und bei Veranstaltungen.
    • Thüringen: In Weimar etwa gilt eine Leinenpflicht auf Friedhöfen, in öffentlichen Gebäuden und in der Nähe von Schulen. In ländlichen Regionen gibt es hingegen oft großzügigere Regelungen.
    • Bremen: Hier ist die Leinenpflicht an konkrete Orte gebunden: In öffentlichen Verkehrsmitteln, Fußgängerzonen und auf Wochenmärkten ist das Anleinen Pflicht. Auf Deichen und in Parks gibt es teilweise zeitlich begrenzte Ausnahmen.

    Fazit: Wer mit seinem Hund unterwegs ist, sollte sich nicht auf Erfahrungen aus anderen Bundesländern verlassen. Die Vorschriften sind oft überraschend unterschiedlich – und Verstöße werden selten nachgesehen.

    Kommunale Satzungen und Verordnungen: Wo findet man die tatsächlichen Paragraphen?

    Kommunale Satzungen und Verordnungen: Wo findet man die tatsächlichen Paragraphen?

    Die verbindlichen Paragraphen zur Leinenpflicht sind meist nicht in landesweiten Gesetzen, sondern in den Satzungen und Verordnungen der Städte und Gemeinden verankert. Diese lokalen Rechtsgrundlagen sind öffentlich zugänglich, aber selten prominent platziert. Wer es genau wissen will, muss oft gezielt suchen.

    • Städtische Webseiten: Fast jede Kommune stellt ihre aktuellen Satzungen online bereit. Meist finden sich die Paragraphen zur Leinenpflicht im Bereich „Ordnungsrecht“, „Gefahrenabwehrverordnung“ oder unter „Hundehaltung“.
    • Amtsblätter und Bekanntmachungen: Änderungen oder neue Vorschriften werden regelmäßig im Amtsblatt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde veröffentlicht. Hier erscheinen die Paragraphen im Originalwortlaut.
    • Rathaus und Bürgerbüro: Wer es lieber analog mag, kann die Satzungen direkt vor Ort einsehen oder sich eine Kopie aushändigen lassen. Das Personal kennt die einschlägigen Paragraphen meist aus dem Effeff.
    • Rechtsdatenbanken: Einige Bundesländer und Kommunen bieten zentrale Online-Datenbanken, in denen alle gültigen Verordnungen durchsucht werden können. Ein gezielter Suchbegriff wie „Leinenpflicht“ führt direkt zu den relevanten Paragraphen.

    Praxis-Tipp: Die tatsächlichen Paragraphen zur Leinenpflicht sind oft unter der Überschrift „Leinenzwang“, „Hundeverordnung“ oder „Gefahrenabwehr“ zu finden. Ein kurzer Anruf beim Ordnungsamt kann Unklarheiten schnell ausräumen und spart am Ende Ärger.

    Konsequenzen bei Verstoß: Bußgelder und rechtliche Folgen im Gesetzestext

    Konsequenzen bei Verstoß: Bußgelder und rechtliche Folgen im Gesetzestext

    Wer gegen die Leinenpflicht verstößt, riskiert mehr als nur einen erhobenen Zeigefinger. Die rechtlichen Folgen sind in den jeweiligen Gesetzestexten klar geregelt und können je nach Schwere des Verstoßes empfindlich ausfallen. Bußgelder beginnen oft im zweistelligen Bereich, können aber – je nach Gefährdungslage oder Wiederholungstat – bis zu 5.000 Euro oder mehr betragen.

    • Bußgeldbescheide: Die Höhe des Bußgelds richtet sich nach dem konkreten Einzelfall und ist meist in einer Bußgeldtabelle der Kommune oder des Landes festgelegt. Wer beispielsweise in einem Naturschutzgebiet oder während der Brutzeit ohne Leine erwischt wird, zahlt in der Regel deutlich mehr als im städtischen Park.
    • Folgen bei Gefährdung: Kommt es durch einen unangeleinten Hund zu einem Unfall, einer Verletzung oder gar zu einem Wildschaden, greifen zusätzlich zivilrechtliche und strafrechtliche Vorschriften. Hier drohen Schadensersatzforderungen, Schmerzensgeld oder sogar strafrechtliche Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.
    • Tierverwaltungsrechtliche Maßnahmen: In schweren Fällen kann das Ordnungsamt weitere Auflagen erteilen, etwa die Verpflichtung zum Maulkorb oder die Anordnung eines Hundeführerscheins. Im Extremfall kann sogar die Haltung des Hundes untersagt werden.
    • Eintrag ins Hunderegister: Bei wiederholten Verstößen erfolgt in manchen Bundesländern ein Vermerk im Hunderegister, was die Halter als „unzuverlässig“ kennzeichnen kann und weitere Kontrollen nach sich zieht.

    Wichtig zu wissen: Die Rechtsfolgen sind nicht nur auf Bußgelder beschränkt. Wer die Paragraphen zur Leinenpflicht ignoriert, riskiert weitreichende Konsequenzen, die den Alltag mit Hund erheblich erschweren können.

    Aktuelle Recherchepflicht für Hundehalter: Gesetzliche Verpflichtungen im Überblick

    Aktuelle Recherchepflicht für Hundehalter: Gesetzliche Verpflichtungen im Überblick

    Hundehalter stehen in Deutschland nicht nur in der Verantwortung, ihren Hund sicher zu führen, sondern sind auch gesetzlich verpflichtet, sich fortlaufend über die jeweils geltenden Regelungen zur Leinenpflicht zu informieren. Diese sogenannte Recherchepflicht ist kein bloßer Formalismus, sondern ein ernstzunehmender Bestandteil der Halterpflichten. Wer sich nicht informiert, kann sich im Ernstfall nicht auf Unwissenheit berufen – das bestätigen zahlreiche Urteile deutscher Verwaltungsgerichte.

    • Regelmäßige Informationsbeschaffung: Die Vorschriften zur Leinenpflicht werden in vielen Kommunen und Bundesländern regelmäßig angepasst. Hundehalter müssen daher eigenständig prüfen, ob sich in ihrer Region Änderungen ergeben haben – etwa durch neue Satzungen, Verordnungen oder zeitlich befristete Anordnungen (z.B. nach Vorfällen oder während besonderer Naturereignisse).
    • Verpflichtung zur Eigeninitiative: Es genügt nicht, sich einmalig zu informieren. Die Rechtsprechung verlangt, dass Halter proaktiv und wiederholt nachschauen, ob die bisherigen Regelungen noch gelten. Auch bei Umzug, Urlaub oder Tagesausflügen in andere Städte oder Bundesländer ist eine erneute Recherche zwingend erforderlich.
    • Haftung bei Unkenntnis: Wer gegen die Leinenpflicht verstößt und sich auf fehlende Kenntnis beruft, kann rechtlich belangt werden. Die Gerichte werten mangelnde Information als Fahrlässigkeit. Das Risiko trägt immer der Halter – unabhängig davon, wie komplex oder kleinteilig die Regelungen sind.
    • Informationsquellen: Offizielle Websites von Kommunen, Landesbehörden und Ministerien gelten als primäre Anlaufstellen. Auch lokale Amtsblätter, Aushänge in Parks oder Hinweise auf öffentlichen Flächen sind rechtlich bindend, sobald sie veröffentlicht wurden.

    Fazit: Die Recherchepflicht ist keine lästige Pflichtübung, sondern schützt Hundehalter vor bösen Überraschungen und rechtlichen Konsequenzen. Wer sie ernst nimmt, handelt nicht nur gesetzeskonform, sondern auch verantwortungsvoll gegenüber Hund, Mitmenschen und Natur.

    Fazit: Was bedeutet der Leinenpflicht-Paragraph konkret für Hundehalter?

    Fazit: Was bedeutet der Leinenpflicht-Paragraph konkret für Hundehalter?

    Für Hundehalter heißt das im Alltag: Es gibt keinen „einen“ Paragraphen, auf den man sich verlassen kann. Stattdessen verlangt der Gesetzgeber ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Flexibilität. Die Vorschriften zur Leinenpflicht sind nicht nur regional unterschiedlich, sondern können sich auch kurzfristig ändern – etwa nach Vorfällen, bei besonderen Veranstaltungen oder durch saisonale Schutzmaßnahmen.

    • Rechtssicherheit entsteht nur durch individuelle Recherche: Wer wissen will, was gilt, muss gezielt nach den aktuellen Regelungen am jeweiligen Aufenthaltsort suchen und diese regelmäßig überprüfen.
    • Rechtsfolgen sind weitreichend: Neben Bußgeldern können auch weitergehende Maßnahmen wie Maulkorbzwang, Hundeführerschein oder sogar Halteverbote verhängt werden, wenn die Anleinpflicht missachtet wird.
    • Keine Ausrede durch Unwissenheit: Das Ignorieren oder Übersehen lokaler Vorschriften wird von Behörden und Gerichten nicht als Entschuldigung akzeptiert.
    • Verantwortung für Tier und Umwelt: Die Einhaltung der Leinenpflicht schützt nicht nur vor rechtlichen Konsequenzen, sondern trägt aktiv zum Natur- und Tierschutz sowie zur Rücksichtnahme gegenüber anderen Menschen bei.

    Unterm Strich bleibt: Wer seinen Hund verantwortungsvoll führen will, kommt um die individuelle Auseinandersetzung mit den jeweils geltenden Paragraphen nicht herum. Es ist also weniger ein starres Gesetz, sondern vielmehr ein flexibles Regelwerk, das ständige Aufmerksamkeit und Anpassung verlangt.

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    FAQ zur gesetzlichen Leinenpflicht für Hunde in Deutschland

    Gibt es einen bundesweit einheitlichen Paragraphen zur Leinenpflicht?

    Nein, in Deutschland existiert kein landesweit einheitlicher Paragraph zur Leinenpflicht für Hunde. Die Regelungen werden von den einzelnen Bundesländern, Städten und Gemeinden individuell festgelegt und unterscheiden sich deshalb je nach Aufenthaltsort erheblich.

    Wo finde ich die rechtlichen Grundlagen zur Leinenpflicht?

    Die rechtlichen Vorgaben zur Leinenpflicht sind meist in den Landeshundegesetzen der einzelnen Bundesländer sowie in kommunalen Satzungen und Verordnungen (z.B. Gefahrenabwehr- oder Hundeverordnungen) geregelt. Jagd- und Naturschutzgesetze können für bestimmte Gebiete ebenfalls eine Anleinpflicht vorsehen.

    Wann und wo gilt häufig Leinenpflicht?

    Eine Anleinpflicht gilt oft in öffentlichen Grünanlagen, Parks, Fußgängerzonen, an Spielplätzen, auf Veranstaltungen sowie in Naturschutzgebieten. Während der Brut- und Setzzeit von März bis Juli ist in vielen Regionen zusätzlich das Anleinen in der freien Natur, insbesondere in Wäldern und auf Feldern, gesetzlich vorgeschrieben.

    Welche Konsequenzen drohen bei Verstößen gegen die Leinenpflicht?

    Verstöße gegen die Leinenpflicht werden in der Regel mit Bußgeldern geahndet, die je nach Bundesland und Schwere des Vergehens bis zu 5.000 Euro betragen können. Zusätzlich können im Einzelfall weitergehende Maßnahmen wie Maulkorbzwang, Hundeführerschein oder Halteverbote angeordnet werden.

    Was müssen Hundehalter beachten, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein?

    Hundebesitzer sind gesetzlich verpflichtet, sich regelmäßig und eigenständig über die jeweils aktuellen Vorschriften zur Leinenpflicht an ihrem Aufenthaltsort zu informieren. Dabei sollte insbesondere auf kommunale Satzungen, Hinweisschilder vor Ort und eventuelle saisonale Besonderheiten wie die Brut- und Setzzeit geachtet werden.

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

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    Also ich check das eh nie mit den Satzzungen, da stehn manchmal Paragraphen aber Mann finds die meist garnich.. Hab letzter Woche noch im Ortnugsamt angerufen, keiner konnt mir sagn ob da jetz Leinenflicht überall gilt oder nur im Wald. Vieleicht gibts auch so ne art zuieliste wo man nachschauen kann aber das wird ja alles immer änlich geschrieben. Ich glaub aber eh wenns keinen einheitlich Paragraff gibts kann man schlecht bestraft werden, oder??
    Ich wusste garnischt das es in Hamburg sogar im Treppenhaus Leinenpflicht gibt, das kenn ich aus unserm Dorf nich, da laufen die Hunde manchmal auch ohne Leine rum wenn grade keiner guckt.

    Zusammenfassung des Artikels

    Eine bundesweit einheitliche Leinenpflicht gibt es nicht; stattdessen regeln Bundesländer und Kommunen die Anleinpflicht individuell, oft sehr unterschiedlich.

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    Nützliche Tipps zum Thema:

    1. Informiere dich immer vor Ort über die geltenden Vorschriften: Da es keinen bundesweit einheitlichen Leinenpflicht-Paragraphen gibt, variieren die Regelungen je nach Bundesland, Kommune und sogar je nach Gebiet innerhalb einer Stadt. Prüfe daher vor jedem Spaziergang die aktuellen Vorschriften deiner Region, beispielsweise auf der Website deiner Stadt oder durch Aushänge in Parks.
    2. Beachte besondere Regelungen während der Brut- und Setzzeit: In vielen Regionen gilt von März bis Juli eine strikte Anleinpflicht zum Schutz von Wildtieren und Jungtieren. Verstöße werden in dieser Zeit besonders streng geahndet und können hohe Bußgelder nach sich ziehen.
    3. Recherchiere regelmäßig nach Änderungen: Vorschriften zur Leinenpflicht können sich kurzfristig ändern, etwa nach Vorfällen, bei Veranstaltungen oder durch neue Verordnungen. Informiere dich daher regelmäßig, besonders bei Umzügen, Urlauben oder Tagesausflügen in andere Regionen.
    4. Nutze offizielle Quellen zur Informationsbeschaffung: Kommunale Satzungen und Verordnungen findest du meist auf den Webseiten der Stadt oder Gemeinde unter „Ordnungsrecht“, „Hundehaltung“ oder „Gefahrenabwehrverordnung“. Auch lokale Amtsblätter und Aushänge bieten wichtige Informationen zu den geltenden Paragraphen.
    5. Nimm die Recherchepflicht ernst, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden: Wer sich nicht informiert und gegen die Leinenpflicht verstößt, kann sich nicht auf Unwissenheit berufen. Neben Bußgeldern drohen im Ernstfall weitere Auflagen wie Maulkorbpflicht, Hundeführerschein oder sogar ein Halteverbot für deinen Hund.

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